23/09/2026

Going Dark 2026

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Wenn die Sonne untergeht, erscheint das mittelalterliche Dorf Abbadia a Isola in einem neuen Licht. Seine gepflasterten Wege, die historische Architektur und die umliegende Landschaft verwandeln sich in ein Freiluftlabor, in dem eine neue Art der Lichtplanung erprobt wird - bewusster, respektvoller und mit einem geschärften Blick für das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur.

 

Auch 2026 ist L&L Luce&Light wieder als technischer Partner von Going Dark an Bord. Das internationale Workshop-Event, kuratiert von Traverso-Vighy Architetti und Light Collective, findet vom 1. bis 3. Oktober in dem malerischen Dorf an der Via Francigena im Herzen der Toskana statt. Die Veranstaltung bringt Architekten, Lichtdesigner und Landschaftsgestalter aus aller Welt zusammen. Gemeinsam widmen sie sich der Frage, wie historische und natürliche Räume beleuchtet werden können, während gleichzeitig die Dunkelheit bewahrt, die Lichtverschmutzung reduziert und der Nachthimmel geschützt wird.

 

In seiner mittlerweile vierten Auflage bietet Going Dark an drei Tagen Vorträge, Geländebesichtigungen, Experimente zum Nachtsehen und praktische Projektarbeit vor Ort. Es ist eine immersive Erfahrung, die es den Teilnehmenden ermöglicht, sich mit realen Herausforderungen auseinanderzusetzen und die innovativsten technologischen Lösungen für die Außenbeleuchtung direkt zu testen.

Damit wird Abbadia a Isola zu einem echten „Living Lab“ – einer einzigartigen Kulisse, in der Architektur, Landschaft und Licht perfekt miteinander harmonieren. Hier wird jede planerische Entscheidung unmittelbar in der Praxis erprobt und überprüft. Im Fokus stehen dabei nicht nur die visuelle Qualität, sondern auch die Auswirkungen auf die Umgebung und auf die Wahrnehmung der nächtlichen Umwelt.

Auch in diesem Jahr stellen wir unsere Technologie zur Verfügung, um die Aktivitäten des Workshops zu unterstützen: fortschrittliche Steuerungssysteme, Präzisionsoptiken und Lösungen, die speziell entwickelt wurden, um Streuverluste zu reduzieren und den Sehkomfort zu verbessern. Diese Werkzeuge ermöglichen es den Teilnehmenden, ganz konkret zu erleben, wie eine gut kontrollierte Beleuchtung Architektur zur Geltung bringt, ohne die natürliche Dunkelheit des Ortes zu beeinträchtigen.

Die bei Going Dark behandelten Themen stehen heute im Fokus der internationalen Debatte rund um die Lichtplanung: vom Schutz des Sternenhimmels und der Artenvielfalt über die unauffällige Integration von Leuchten in historische Gebäude bis zur Wiederentdeckung der Dunkelheit als schützenswerte Ressource. Ein Ansatz, den wir voll und ganz teilen. Schließlich sehen wir Licht als Gestaltungsmedium, das Räume zur Geltung bringt, ohne ihre Identität und die natürlichen Gleichgewichte zu verändern.

 

Going Dark ist mehr als nur ein Workshop. Es ist eine Plattform für Austausch, Experimentieren und berufliche Weiterentwicklung, die zeigt, wie technologische Innovation, gestalterisches Feingefühl und Respekt für die Umwelt Hand in Hand gehen können. Denn Lichtplanung bedeutet auch, der Dunkelheit Raum zu geben.