| Jahr | 2026 |
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| Ort | Marinaressa-Gärten, Venedig |
| Anwendung | Landschaft, Museen und Ausstellungen |
| Foto | Alessio Tamborini |
Mitten in der Lagune von Venedig, zwischen historischen Palazzi, See-Kiefern und dem sanften Rhythmus des Meeres, empfangen die Marinaressa-Gärten die Besucher mit einem Ausstellungsparcours, auf dem die Kunstwerke aus der Landschaft hervortreten und mit dem Raum kommunizieren.
Das Lichtkonzept ist Teil der Biennale di Venezia 2026 und wird im Rahmen der vom European Cultural Centre (ECC) organisierten Ausstellung Personal Structures – Confluences präsentiert, die unterschiedliche künstlerische Disziplinen, kulturelle Hintergründe und ästhetische Ausdrucksformen vereint.
Die von Luce&Light entworfene Beleuchtung des Levante-Parks will den Besucher auf ein immersives Erlebnis begleiten, bei dem sich Kunst, Natur und Architektur durch ein warmes, maßvolles und tief in die Landschaft eingebundenes Licht miteinander verflechten.
Der Rundgang beginnt mit dem Werk Aphrodite von Jamie Darrell Lester, das langsam aus der Dunkelheit hervortritt. Das Licht des Pivot B 1.9 mit vertikal montierter elliptischer 13°x47°-Optik umspielt die Silhouette, ohne sich in der umgebenden Landschaft zu verlieren.
Nicht weit davon taucht das Linearprofil Trevi 1.2 Diffus den liegenden Kopf des Zeus vom selben Künstler in ein sanftes, gleichmäßiges Licht und bringt die Details des Gesichts und der Materie dezent zur Geltung.
Hier wird der Parcours von Lyss Mini mit 9°x160°-Optik beleuchtet, die ein diskretes Streiflicht auf der Lauffläche erzeugen und so den Weg leiten, ohne die Besucher zu blenden.
Auf der gegenüberliegenden Seite ist im Halbdunkel Gea von Malisa Catalani zu erkennen. Zunächst bleibt das Werk fast verborgen; erst beim Näherkommen hebt das Licht von Ginko 2.5 Light Shaper seine Konturen hervor und enthüllt nach und nach die Form der Skulptur und ihr Inneres.
Besonders eindrucksvoll ist die Beleuchtung von Taming the Beast with the Heart von Aigars Bikše: Der Bär aus Eichenholz wird von unten mit drei Ginko 3.0 in Edelstahl mit Wabenraster angestrahlt, während ein weiterer Ginko mit besonders engstrahlender 2°-Optik die Handschellen von oben beleuchtet und so die symbolische Bedeutung des Werks unterstreicht.
Weiter geht es mit She and He von Jakov Brdar, zwei großen Bronzestatuen, die auf die Lagune blicken und von den im Sockel integrierten, schwenkbaren Einbauleuchten Quilatero 2.4 illuminiert werden. Das von unten kommende Licht mit 3000K unterstreicht die Ausdruckskraft der Figuren und verstärkt ihre dramatische Spannung.
Hinter den beiden sorgen einige Ginko 3.0 in Edelstahl mit 48°-Sharp-Optik und Schatteneffekt-Filter, die mit speziellen Riemen zwischen den Kletterpflanzen positioniert sind, für eine stimmungsvolle Kulisse entlang der zentralen Durchgänge und erzeugen Lichteffekte wie durch die Äste der Bäume fallende Sonnenstrahlen.
Weiter vorne wird ein Statuen-Triptychon aus White Chameleon von Stephen Glassborow, Emergence 1 von Sonia Payes und Fratelli von Omar Viglino durch die Einbauleuchten Bright 2.4 in Edelstahl von unten angestrahlt. Sie verfügen über einen engen Abstrahlwinkel von 17° und einen transparenten, satinierten Schirm mit leicht lichtstreuendem Effekt, der eine breitere Ausleuchtung am Sockel des Kunstwerks ermöglicht und zugleich für präzise und fokussierte vertikale Abstrahlung sorgt.
In der Mitte des Gartens ist das imposante Stahlkunstwerk Pollinator 1 von Jakob Bokulich zu sehen. Es wird von den neuen Neva Mini Pro 1 Wall Washer beleuchtet, die mithilfe eines speziellen Gehäuses seitlich am Sockel installiert und mit dem Mikroraster-Blendschutz-Zubehör für weiches, umhüllendes Licht ausgestattet sind.
Das letzte Werk des Rundgangs, cell_phone von Egon Straszer, ist eine Granitskulptur, die durch ihre Öffnungen und Transparenzen einen ganz neuen Blick auf die Lagune von Venedig eröffnet. Hier geben die Neva Mini Pro 7 RGBW mit engem Abstrahlwinkel und Wabenraster ihr Streiflicht auf die Oberflächen ab, betonen die Lamellen, aus denen das Werk besteht, und unterstreichen dessen materielle Tiefe.
Schließlich sorgen entlang des Weges einige Pivot B 1.9 mit breit strahlender Optik und asymmetrischen Blendringen für eine optimale Lichtverteilung, Sehkomfort und gute Sichtbarkeit.
Anlässlich eines besonderen Abends wurden zudem die brandneuen DoReMi-Pollerleuchten zwischen den Sträuchern im Garten aufgestellt, um eine sanfte und diffuse Lichtkulisse an den Eingängen zu schaffen. Zwischen See-Kiefern und Kletterrosen kommen die Hängeleuchten DoReMi S zum Einsatz, die für eine leichte, fast schwebende Lichtpräsenz am Weg sorgen und so den Dialog zwischen Licht und Vegetation verstärken.
Das Licht wird in diesem Projekt zum essentiellen Gestaltungselement und verwebt Kunst, Natur und Betrachter zu einem intimen, immersiven und absolut zeitgemäßen nächtlichen Erlebnis.
Mailand, Italien
Marinaressa-Gärten, Venedig

