| Ort | Furore, Salerno, Italien |
|---|---|
| Anwendung | Brunnen und Schwimmbecken, Wellness, Waterfront |
| Projekt | Fabrizia Frezza |
Eingebettet in die Klippen der Amalfiküste zwischen Amalfi und Positano lässt das Furore Grand Hotel Architektur, Landschaft und Meer miteinander verschmelzen. Im Entwurf von Architektin Fabrizia Frezza untermalt die Beleuchtung das Erlebnis der Gäste mit dezenter Zurückhaltung.
In einer Umgebung, in der die Landschaft zum festen Bestandteil des Gasterlebnisses wird, trägt das Lichtkonzept dazu bei, auch in den Abendstunden eine stimmungsvolle Kulisse zu schaffen.
Die Hotelanlage erstreckt sich über neun terrassenförmige Ebenen mit Blick auf das Mittelmeer. Hier schreibt das Licht eine durchgehende Erzählung, die Gärten, Wege, Pools, Wellness- und Gemeinschaftsbereiche miteinander verbindet. Es hebt die komplexe Gliederung der Architektur hervor, ohne den Einklang mit der Landschaft zu stören.
Das Beleuchtungsprojekt spricht eine zeitgemäße, edle Sprache: Warme Töne (2700K und 3000K), unterschiedliche Optiken und exklusive Oberflächenausführungen wurden gezielt auf die Materialien des Hotels abgestimmt. Orientierungs-, Wand- und Einbauleuchten sowie Strahler und Linearsysteme harmonieren perfekt miteinander. Sie erfüllen die verschiedenen funktionalen und ästhetischen Anforderungen und sorgen für eine visuelle Kontinuität entlang des gesamten Weges.
In den Poolbereichen avanciert das Wechselspiel zwischen Licht und Wasser zu einem zentralen Gestaltungselement des Konzepts. Die Unterwasser-Einbauleuchten Moby 2.1 und Bright 3.0 aus Edelstahl 316L setzen den Infinity-Pool perfekt in Szene und erweitern seine optische Wahrnehmung fließend in Richtung Horizont.
Die im Becken integrierten rechteckigen Liegeinseln werden durch umlaufende Lichtlinien optisch hervorgehoben. Unsichtbar für das Auge zeichnen sie deren Konturen nach und betonen die Leichtigkeit der Konstruktion, sodass sie förmlich über dem Wasser zu schweben scheinen.
Die Unterwasser-Einbauleuchten Moby 2.1 kommen auch im Pool des internen Wellnessbereichs zum Einsatz. Dort sorgt - in perfekter Kontinuität zum Lichterlebnis der Außenräume - eine gleichmäßige, blendfreie Beleuchtung für ein entspannendes und behagliches Ambiente.
Eine zentrale Rolle spielen die Orientierungsleuchten Pasito Mini. Sie wurden in die Balustraden integriert, die sich über die gesamten Terrassenebenen der Anlage bis hin zu den Poolbereichen erstrecken. Die 24Vdc-Version erfüllt alle Sicherheitsanforderungen in Wassernähe, während die hohe Lichtqualität und das durchgängige Design gewahrt bleiben. Entlang des Geländers am Hauptbecken sorgt die 60°-Optik für eine weiche, kontrollierte Beleuchtung, die den Blick zum Meer hin begleitet. Auf den Terrassenwegen gewährleisten asymmetrische 150°×90°-Optiken eine weite, homogene Ausleuchtung. Dies erleichtert die Orientierung und lässt die einzelnen Bereiche optisch klarer hervortreten.
Auf der Ebene unter dem Pool inszeniert das Streiflicht der Linearprofile Neva 2.0 die vertikalen Steinflächen und betont deren Materialität und Textur. Die Einbauleuchten Bright weisen hingegen den Weg über Treppen und Pfade. Ihre elliptischen, schmalen oder diffusen Lichtkegel sind präzise auf die jeweilige Raumsituation und die Höhenunterschiede abgestimmt. In dieser Custom-Variante beleuchten unter anderem die Bright Mini 1.0 mit diffusem Licht und halbschwarzem Siebdruckglas dezent die Stufen, die vom Pool zur Außenlounge führen. Sie garantieren Sehkomfort und eine perfekte Übersichtlichkeit des Verlaufs, ganz ohne zu blenden.
Rund um den zweiten Pool zeichnen die begehbaren, bodenbündig installierten Einbauleuchten Goccia 2.6 eine präzise Abfolge von Lichtpunkten. Sie begleiten den Ruhebereich mit den Liegen und tragen dazu bei, eine ruhige und vertraute Stimmung zu erzeugen.
Die Fassadenbeleuchtung wird hingegen von den Wandleuchten Kocca mit zweiseitigem Lichtaustritt übernommen. Mit ihren 70°-Abstrahlwinkeln konturieren sie die Oberflächen mit einem gleichmäßigen und wohldosierten Licht. In den Zimmerbereichen kommt dieselbe Leuchte in einer anderen Konfiguration zum Einsatz: Ein schmaler Lichtkegel nach unten und ein weiter nach oben setzen Akzente zwischen den Bögen der kleinen Kuppelgewölbe und unterstreichen deren gestalterische Taktung auf edle Weise. In der Pergola der Bar dagegen betont die Variante mit zweiseitigem Lichtaustritt und 10°-Optiken die Vertikalität der Pfeiler. Durch einen präzise auf die Stützen gelenkten Lichtkegel trägt sie dazu bei, eine elegante, stimmige Atmosphäre zu kreieren.
Weiter östlich setzen die Wandleuchten Brom die Innenwände der Balkone mit engen 10°-Abstrahlwinkeln in Szene: Der kontrollierte Lichteffekt bringt deren Tiefe und geometrische Form gekonnt zur Geltung.
Inmitten der Bepflanzung kommen die Strahler Ginko 2.0 zum Einsatz, um Sträucher und Bodendecker mit exakt auf deren Größe abgestimmten Optiken zu beleuchten. Die Oberflächenausführung Mineralgrün sorgt tagsüber für eine minimale optische Präsenz und fügt sich nahtlos in die umgebende Vegetation ein.
In den privaten Außenbereichen der Suiten illuminiert die Ginko 2.0-Variante mit elliptischer Optik die Lounge-Bereiche, während die Unterwasser-Einbauleuchten Moby die zimmereigenen Becken mit kontrollierter Abstrahlung definieren und so ein exklusives, behagliches Ambiente gestalten.
Nin, Kroatien
Lissabon, Portugal

